Polizei Regeln

Aus ReallifeRPG
Wechseln zu: Navigation, Suche

Weitere Regeln:


Regeln

§1 Onlinezeiten

1.1 Bevor ein Polizist als Zivilist spielen kann, muss er sichergehen dass die Cop Quote eingehalten ist. (Die Cop Quote gilt von 15:00 Uhr - 23:00 Uhr)
1.2 Die Cop Quote beläuft sich auf jeweils 6 vollwertige Polizisten (ab C2).
1.3 Alle Server sind gemäß der aktuellen Verhältnismäßigkeit zu besetzen und abzudecken.

§2 Allgemeine Regeln

2.1 Es ist gestattet, den gleichen Vor- und Zunamen wie als Zivilist zu verwenden. Allerdings dürfen dann keine Illegalen Aktivitäten unternommen werden.
2.2 Es ist untersagt, auf einem anderen Server in einer Fraktion zu spielen.
2.2 Das Benutzen der Justiz Slots sowie der Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeuge der Justiz ist verboten! Auch der Erwerb ist untersagt.
2.3 Spielt ein Polizist als Zivilist, so hat er sein Verhalten gegenüber der Polizei fair anzupassen. Sollten außer Dienst befindliche Kollegen also mittels einer unverhältnismäßigen Härte vorgehen, so müssen diese gegebenenfalls mit Disziplinarmaßnahmen aufgrund der Verletzung der Pflicht zur Kameradschaft rechnen.
2.4 Das RP ist unter allen Umständen weiter zuführen, Regelverstöße etc. werden nach dem RP im Support oder im Gespräch geklärt.
2.5 Polizisten dürfen nur Kleidung, Gegenstände, Waffen und Fahrzeuge führen/tragen, welche ihrem Rang entsprechen. Ausnahme besteht bei Freigabe des höheren Dienstes.
2.6 Polizeiausrüstung darf unter keinen Umständen an Zivilisten weitergereicht werden, auch unter Bedrohung des eigenen Lebens nicht. Zuwiderhandlung führt zur Entlassung.
2.7 Die ersten acht Wochen innerhalb der Polizei sind einer Probezeit gleichgesetzt. Dies bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis jederzeit von beiden Seiten und ohne die Angabe von Gründen beendet werden kann. Urlaub in der angegebenen Zeit wird nicht angerechnet. Diese Regelung gilt für jegliches neu angestelltes Personal, sowie für reaktivierte Beamte.
2.8 Es dürfen keine Troll Charaktere in einem Polizei Charakter verwirklicht werden.

§2.1 Verhalten im Dienst

2.1.1 Bei Dienstantritt muss sich jeder Polizist bei der Leitstelle zum Dienst anmelden.
2.1.2 Ihr spielt einen Polizisten, verhaltet euch auch so.
2.1.3 Den Anordnungen von Vorgesetzten ist unbedingt Folge zu leisten.
2.1.4 Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen auf allen Straßen, sofern kein Einsatz vorliegt, ist zu wahren.
2.1.5 Bei Verlangen ist der Dienstausweis vorzulegen. Außer es ist in diesen Regeln anders bestimmt.
2.1.6 Kolleginnen und Kollegen werden im RP mit Zivilisten oder anderen Fraktionen mit Herr/Frau Nachname oder „Herr Kollege“ bzw. „Frau Kollegin“ angesprochen. Bei internen Gesprächen darf weiterhin das “Du” genutzt werden.
2.1.7 Während des Polizeidienstes dürfen keine außer polizeilichen Aufgaben getätigt werden, Dazu gehören auch Illegalen Aktivitäten in jeglicher Form.
2.1.8 Das Betreten der Rebelleninsel (Buhlitz) ist untersagt - Ausnahmen durch § 11 sind gestattet. Dazu stellt die Rebelleninsel und das Gangversteck einen rechtsfreien Raum dar, indem keine Straftaten geahndet werden.
2.1.8.1 Sollten Straftäter in die o.g rechtfreien Räume fliehen, ist Regel 2.1.8 aufgehoben.

§2.2 Leitstelle (Pol 10)

2.2.1 Die Leitstelle ist erst ab Polizeiobermeister zu besetzen. dem höheren Dienst ist es erlaubt, Ausnahmen zu gestatten.
2.2.2 Sollte nach 15 Minuten keine Leitstelle gebildet worden sein, hat jeder Polizeibeamte den Dienst zu verlassen. Der höhere Dienst hat darauf zu achten, dass diese Regel eingehalten wird.
2.2.3 Die Leitstelle ist auf dem Server dem regulären Polizeivollzugsbeamten weisungsbefugt und kann nur durch den höchstrangigen Polizisten auf dem Server außer Kraft gesetzt werden. Dies muss aber begründet sein! Dem höheren Polizeivollzugsdienst ist es erlaubt, gegen Entscheidungen der Leitstelle ein Veto einzulegen. Anweisungen der Leitstelle ist Folge zu leisten.
2.2.4 Bei gravierendem Fehlverhalten hat die Leitstelle das Recht einen Jeden für die aktuelle Matrix zu suspendieren. Dieses muss nach der Matrix bei dem Personalrat unverzüglich berichtet und begründet werden! Sollte kein Mitglied des Personalrates im TS sein, ist eine Bewertung zu schreiben.
2.2.5 Es wird empfohlen, die Leitstelle aus dem HQ heraus zu leiten.
2.2.6 Die Leitstelle teilt die Einsätze zu, wenn 1 Minute nach Eingang des Notrufes keine Einteilung erfolgt ist, sollte jeder Beamte bestrebt sein eine Zuteilung zu erwirken.
2.2.7 Das Auftragssystem zur Zuteilung des Einsatzes ist zwingend zu nutzen.

§3 Anwärter Regeln

3.1 Polizeimeisteranwärter dürfen während Ihrer Ausbildung nicht als Zivilist spielen.
Regel 3.1 gilt nicht wenn:

  • kein Polizist im Dienst ist
  • nach 23 Uhr (diese Regel gilt für alle Polizisten bis 15 Uhr)
  • wenn von der Polizeileitung oder Ausbildungsleitung angeordnet

3.2 Anwärter dürfen niemals ohne Vorgesetzten (ab Polizeimeister) auf den Server oder auf Streife gehen, wenn möglich sollten sie mit einem Ausbilder auf Streife gehen.
3.3 Anwärter dürfen bei Sondereinsätzen bessere Waffen/Ausrüstung bekommen. Diese müssen sie nach Einsatzende wieder abgeben.
3.4 Pro Server dürfen maximal 5 Anwärter gleichzeitig im Dienst sein.

§4 Waffen und deren Gebrauch

4.1 Jeder Polizist muss eine Schusswaffe, sowie einen Taser bei sich führen.
4.2 Alle Polizeibeamten sind dazu angehalten, als erstes Mittel der Gewalt den Tazer anzuwenden.
4.3 Der Gebrauch des Tasers muss angekündigt werden. Der Missbrauch des Tasers wird geahndet und bei der Justiz als schwere Körperverletzung bestraft.
4.4 Scharfe Waffen sind im Rucksack zu führen, für Sicherungsmaßnahmen bei einer VK oder PK ist der Tazer ausreichend. In Gefahrensituationen wo mit Waffengewalt zu rechnen ist, darf diese aus dem Rucksack entnommen werden.
Ausnahmen sind:

  • Die Polizei wird angegriffen. Hierbei gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
  • Ein anderer Paragraph dieses Regelwerks schreibt ein anderes Vorgehen vor.
  • Wenn das Leben von anderen Personen akut gefährdet ist.

§5 Streifen

5.1 Geeignete Mittel zur Durchführung einer Streife sind: Helikopter, PKWs, Motorräder und Boote.
5.2 Eine Streife sollte aus zwei Polizisten bestehen, auch hier gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
5.3 Es ist allgemein auf eine ausgewogene Rangverteilung zwischen den Streifen zu achten.
5.4 Fahrzeuge und Bürger dürfen jederzeit und ohne Grund kontrolliert werden. Jedoch dürfen Rucksäcke, Kofferräume und Inventare nur bei einem konkreten Verdacht durchsucht werden. Es wird auf das Polizeiaufgabengesetz verwiesen.

§ 5.1 Allgemeine Regelungen Abteilungen

Die KriPO ist i.d.R nicht zu Verkehrsunfällen o.ä. zu alarmieren. Bei Einsätzen wie Überfällen, Gewalttaten, Drogenhandel o.ä. kann die KriPo im Ermessen der Pol 10 hinzugerufen werden. Die KriPo darf nicht zur reinen Streifenunterstützung gerufen werden.
Es dürfen sich max. 2 Zivilwagen im Streifendienst befinden, außer eine andere Regelung schreibt etwas anderes vor. Es ist zu Beachten, dass die KriPO ein Vorrecht auf 1 Zivilwagen hat, um Ermittlungen durchführen zu können.
Regelungen zu den Abteilungen können bei diesen Intern erfragt werden.

§6 Fahrzeuge und Beschlagnahmung

6.1 Modul Fahrzeuge dürfen nur verwendet werden, wenn man die dafür vorgesehene Ausbildung erworben hat.
6.2 Der Beschuss von Fahrzeugen (PKW, LKW) ist nur dann zulässig, wenn dieses als Fluchtmittel genutzt wird. Dabei ist zu beachten, dass lediglich auf die Reifen geschossen wird.
6.3 Fahrzeuge dürfen während eines laufenden Events/RP´s nicht beschlagnahmt werden, ausgenommen es besteht die technische Notwendigkeit. Es muss zuvor Rücksprache mit dem RAC gehalten werden.
6.4 Nagelbänder dürfen nicht aus dem Streifenwagen geworfen werden.
6.5 Vom UKW ((Unfall-Kraft-Wagen // Fahrzeug mit der Tafel)) dürfen max. nur 2 Fahrzeuge im Dienst sein, diese Fahrzeuge sind initial auch nur für Verkehrsunfallaufnahme,Absicherung und oder Absperrungen zuständig, können in Ausnahmefälle allerdings zu primär Einsätze hinzugerufen werden, da diese Fahrzeuge dem regulären Streifendienst angehören.
6.6 Es dürfen keine Dienstwaffen oder sonstiges Polizei Eigentum im Dienstfahrzeug gelagert werden.

§7 Kontrollstationen/Checkpoints

7.1 Kontrollstationen sind auf der Karte intern zu kennzeichnen.
7.2 Kontrollstationen müssen möglichst verkehrssicher aufgebaut und abgesichert werden.
7.3 Das errichten eines Checkpoints ist nur nach Absprache mit der Leitung erlaubt. Ausnahme hierfür ist der Zoll.
7.4 An einem Checkpoint, haben die Polizeibeamten dieselben Befugnisse wie Zollbeamte.

§8 Observation

8.1 Observationen dürfen nicht an folgenden Orten durchgeführt werden: Bank
8.2 Es wird nicht länger als 15 Minuten observiert. Danach ist das betreffende Gebiet für mindestens 30 Minuten nicht weiter zu observieren.
Es gelten die folgenden Ausnahmeregelungen:
Es dient dem RP. Dies ist von einem Beamten des höheren Dienstes zu bestimmen.

Definition Observation

Es ist zwischen Observation und Aufklärung zu unterscheiden.
Im Bereich der Polizei ist Aufklärung ein vorbereitender Schritt für einen Zugriff oder zur Informationsgewinnung im aktiven Einsatz.
Unter Observation versteht man das Beschaffen von Beweisen und Ermittlung Hinweisen durch Beobachten. Observieren ist somit das systematische Beobachten von Personen und Sachen.

§9 Festnahmen und Bußgelder

9.1 Verdächtige dürfen zur Eigensicherung festgenommen werden.
9.2 Bei jeder Festnahme ist stets ein realistisches Vorgehen zu wahren.
9.3 Jede Festgenommene Person hat das Recht zu erfahren warum man festgenommen wurde.
9.4 Haftstrafen und Bußgelder sind dem Bußgeldkatalog zu entnehmen. Es dürfen nur Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten geahndet oder bestraft werden, welche im Gesetzbuch stehen. Das genaue Strafmaß legt jedoch der Beamte selbst fest. Es ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu wahren.
9.5 Dem Täter muss mindestens zwei mal die Möglichkeit gegeben werden sein Ticket zu bezahlen.
9.6 Inhaftierungen müssen am Staatsgefängnis durchgeführt werden, es sei denn, es liegt eine Ausnahmesituation vor.
9.7 Bei einer Verfolgungsjagd, darf erst nach 10 Minuten aggressiv gehandelt werden, Ausnahme ist die massive Gefährdung anderer.
9.8 Festgenommene müssen auf einen Rechtsbeistand belehrt werden. Dies hat spätestens bei der Durchführung strafprozessualer Maßnahmen zu erfolgen.

Definition strafprozessuale Maßnahme

Strafprozessuale Maßnahmen sind, dass befragen des Beschuldigten oder dass durchsuchen seines Besitzes.

Sie haben das Recht zu schweigen, alles was sie sagen kann und wird vor Gericht gegen sie verwendet werden. Sie haben das Recht auf einen Rechtsbeistand, ansonsten können Sie sich auch selbst verteidigen. Ist keine Person der Judikative des Staats zu erreichen, darf die Polizei als Judikative agieren. Haben Sie das verstanden?

§10 Haftzeiten

10.1 Bei der Verweigerung der Zahlung eines Bußgeldbescheids, darf diese in Haftzeit umgewandelt werden.
10.2 Die Ersatzhaft beträgt pro 10000$ eine Minute oder zwei Steine.
10.3 Die Beträge werden grundsätzlich immer auf das nächst höhere Strafmaß aufgerundet.
10.4 U-Haft darf maximal 30 Minuten betragen.
10.5 Die reguläre Haft führt die Justiz durch, befindet sich niemand im Dienst der Justiz, wird dies von der Polizei übernommen, max. Haftstrafen sind dabei max. 60 Steine.
10.6 Gefangene dürfen nur per Bodenfahrzeug ins Gefängnis überführt werden.
10.7 Gefangene müssen zu jedem Zeitpunkt für Zivilisten zu erreichen sein. In der Luft ist dies nicht gewährleistet.
Regel 10.6 gilt nicht, wenn

  • wenn der Restart unmittelbar bevor steht, heißt 10 Minuten vorher
  • wenn ein Präsident es anordnet

§11 Razzien

11.1 Um eine Razzia durchzuführen, müssen mindestens sechs Polizisten an derselben beteiligt sein. Ein Beamter des höheren Polizeiverwaltungsdienstes muss anwesend sein.
11.2 Es ist stets eine gewaltfreie Konfliktlösung zu suchen.

§12 Überfall der Bank

12.1 Die Bank hat höchste Priorität. Jedes RP ist nach Aufforderung der Einsatzleitung zu beenden.
12.2 Jeder, ab dem Rang Polizeikommissaranwärter ist aufgefordert sich freiwillig als Einsatzleiter zu melden, sollte dies nicht geschehen, ernennt die Leitstelle eine Einsatzleitung.
12.3 Es ist stets eine gewaltfreie Lösung zu suchen.
12.4 Der Überfall auf die Bank ist mit allen Mitteln zu verhindern, es gilt jedoch der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

§13 Gangs und Bandenkriege

13.1 In Bandenkriegen ist die Polizei eine neutrale Partei. Sie greift nur ein, wenn das Leben unschuldiger Zivilisten in Gefahr ist. Hier liegt die Priorität jedoch auf der Rettung dieser.
13.2 Gefasste Bandenmitglieder sind nicht vor strafrechtlichen Konsequenzen geschützt.

§14 Geiselnahmen

14.1 Das Leben der Geisel hat oberste Priorität.
14.2 Auf unrealistische oder regelwidrige Forderungen darf nicht eingegangen werden.
14.3 Überweisungen sind untersagt.
14.4 Das SEK sollte hinzugezogen werden.
14.5 Ein finaler Rettungsschuss um eine Gefährdung für Leib und Leben der Geisel auszuschließen kann durch den höheren Dienst angeordnet werden.

§15 EMP

15.1 Der Gebrauch vom EMP von Fahrzeugen/Helikoptern ist gestattet insofern, sich das Fahrzeug auf der Flucht befindet, heißt es entzieht sich einer Kontrolle oder flüchtet vom Tatort. Das Fahrzeug muss mind. 10 Minuten verfolgt werden, bevor der EMP eingesetzt werden darf. Der EMP darf nur dann abgegeben werden, wenn das Fahrzeug vorher mind. einmal gewarnt worden ist.

§16 Andere Fraktionen

16.1 Müssen im Rahmen ihrer jeweiligen Rechte und Befugnisse, sowie dem allgemein gültigen, logischen Verständnis behandelt werden.
16.2 Auch Fraktionen dürfen abgestraft werden.

§17 Verträge mit Zivilisten

17.1 Ab dem Rang Polizeidirektor dürfen Verträge mit den Zivilisten eingegangen und ausgehandelt werden. Ausgenommen ist die Kriminalpolizei.

Zusatz Regelungen/Sonstiges:

§1 Ausnahmesituationen

In Ausnahmesituationen ist jedes Mittel recht, um diese zu lösen. Es gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Ausnahmesituationen sind:

  • Ein Polizist wurde gelootet (siehe Zusatz - § II.)
  • Überfall der Bank
  • Geiselnahmen
  • Massenschießerein
  • Großschadensereignisse wo 10 Beamte eingesetzt sind.

Die Polizeileitung kann jede Situation als Ausnahmesituation deklarieren.

§2 Polizisten wurden gelootet

2.1 Der/Die entsprechenden Verdächtigen sind mit allen Mitteln zu stoppen.
2.2 Die gestohlene Ausrüstung muss zurückgebracht oder vernichtet werden.
2.3 Ab dem Eintreten dieses Ereignisses ist keine gewaltfreie Lösung mehr von Nöten.

§3 Zuständigkeiten

Ist dem PSK 2019 zu entnehmen.

§4 Beschwerden, Kritik und Belobigungen

4.1 Die in der Überschrift genannten Thematiken sind bei dem Personalrat vorzutragen.
4.2 Sollte es Beschwerden gegen den Personalrat geben, sind diese bei der Leitung vorzutragen.
4.2 Dies kann schriftlich (Bewertung) oder mündlich geschehen.

§5 Kameradschaftlichkeit und Miteinander

5.1 Innerhalb der Truppe herrscht Kameradschaftlichkeit.
5.2 Wiederholte falsche Anschuldigungen führen zu Disziplinarmaßnahmen.
5.3 Unkameradschaftliches Verhalten führt ebenfalls zu Disziplinarmaßnahmen.

§6 Disziplinarmaßnahmen

Folgende Maßnahmen werden in der Reihenfolge ihres Inkrafttretens notiert.
Jeglicher Verstoß gegen dieses Regelwerk führt zu solchen.
Jeder Maßnahme geht eine Anhörung bei dem Personalrat voraus.
Die Polizeileitung kann im Einzelfall Ausnahmen treffen.
Über jedes Vergehen erfolgt ein Akteneintrag.
Das dritte Fehlverhalten führt zum Ausschluss aus der Polizei.
Das Besitzen von Gegenständen die nicht dem jeweiligen Rang der Beamten entsprechen ist ebenfalls ein Vergehen.

§7 Entlassungen

Es gibt zwei Arten der Entlassung:
Ehrenhafte Entlassung:

  • Wird bei Entlassungsantrag vorgenommen
  • Wird bei langjährigen Beamten vorgenommen
  • Wird einzelfallabhängig entschieden

Unehrenhafte Entlassung:

  • Wird bei Fehlverhalten vorgenommen
  • Wird einzelfallabhängig entschieden


Entlassungen wegen Inaktivität:

Entlassungen wegen Inaktivität werden vorgenommen wenn, folgende Voraussetzungen erfüllt sind:
die Person ist innerhalb von 2 Wochen weniger als 5 Stunden auf dem Server aktiv
und
es wird dem Personalrat kein Urlaubsantrag vorgelegt.


Wiedereinstellung

Beamte, die sich besonders bewährt haben können einen Antrag auf Wiedereinstellung stellen. In der Regel muss aber eine neue Bewerbung geschrieben werden.

§8 Rechte der Beamten

8.1 Jeder Beamte hat das Recht bei dem Personalrat Auskunft zu erhalten. Diese beinhaltet:

  • Auskunft über laufende Disziplinarmaßnahmen gegen ihn selbst.
  • Regeländerungen
  • bevorstehende Events
  • Besprechungen und deren Inhalt (auch rückwirkend)
  • bevorstehende Trainings, sind bei der Ausbildungsleitung zu erfragen.

8.2 Jeder Beamte hat das Recht auf Anhörung:

  • bei einzelnen Mitgliedern des Personalrates
  • oder im Anschluss an eine Polizei Besprechung