Polizei Regeln

Aus ReallifeRPG

Weitere Regeln:


Regeln

§1 Onlinezeiten

1.1 Bevor ein Polizist als Zivilist spielen möchte, muss er sichergehen dass die Cop Quote eingehalten ist. (Cop Quote fällt außer Kraft, zwischen 00:00 - 10:00 Uhr)
1.2 Die Cop Quote beschränkt sich auf jeweils 12 vollwertige Polizisten (ab C2) je Server.
1.3 Polizeimeisteranwärter dürfen während ihrer Ausbildungsphase nicht als Zivilist spielen.
1.4 Alle Server sind gemäß der aktuellen Verhältnismäßigkeit zu besetzen und abzudecken.

Regel 1.3 gilt nicht, wenn:

  • Kein weiterer Polizist im Dienst ist.
  • Nach 00:00 Uhr. (diese Regelung gilt für alle Polizisten bis 10:00 Uhr)
  • Wenn vom Ausbilder/Polizeidirektor/Polizeipräsident angeordnet.

§2 Allgemeine Regeln

2.1 Es ist nicht gestattet, den gleichen Vor- und Nachnamen als Polizist und Zivilist zu verwenden.
2.2 Das benutzen der Justiz Slots, sowie der Ausrüstungsgegenstände und Fahrzeuge der Justiz ist verboten! Auch der Erwerb ist untersagt.
2.3 Spielt ein Polizist als Zivilist, so hat er sein Verhalten gegenüber der Polizei fair anzupassen. Sollten außer Dienst befindliche Kollegen also bewusst aggressiv oder mittels einer unverhältnismäßigen Härte vorgehen, so müssen diese gegebenenfalls mit Disziplinarmaßnahmen aufgrund der Verletzung der Pflicht zur Kameradschaft rechnen.
2.4 Niemals alleine auf Streife gehen, es sei denn, es ist ausdrücklich angeordnet!
2.5 Den Anordnungen von Vorgesetzten ist unbedingt Folge zu leisten.
2.6 RP ist immer einzuhalten und oberste Prämisse, auch bei Regelverstößen. Man kann dies später im Support klären.
2.7 Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkungen auf allen Straßen, sofern kein Einsatz vorliegt, ist zu wahren.
2.8 Bei Dienstantritt muss sich jeder Polizist bei der Zentrale zum Dienst anmelden.
2.9 Die Leitstelle ist erst ab Polizeiobermeister zu besetzen (Ausnahme gilt, wenn kein hochrangiger Beamter anwesend ist)
2.10 Die Polizei ist Freund und Helfer, verhaltet euch dementsprechend.
2.11 Polizisten dürfen nur Kleidung, Gegenstände und Waffen tragen, welche ihrem Rang entsprechend. Ausnahme besteht bei Freigabe des gehobenen Dienstes (ab Polizeikommissar)
2.12 Polizeiausrüstung darf unter keinen Umständen an Zivilisten weitergereicht werden, auch unter Bedrohung des eigenen Lebens nicht.
2.13 Bei Verlangen ist der Dienstausweis vorzulegen.
2.14 Die Weitergabe von internen Informationen ist zu jedem Zeitpunkt verboten.
2.15 KollegInnen werden im RP mit Zivilisten oder anderen Fraktionen mit Herr/Frau Nachname oder „Herr Kollege“ bzw. „Frau Kollegin“ angesprochen. Wenn ihr euch intern aufhaltet, heißt innerhalb der Streife oder am HQ, kann sich weiter Geduzt werden. Dies macht nach außen hin einen besseren Gesamteindruck und zählt zur Förderung des RP`s.
2.16 Die Leitstelle ist auf dem Server über den regulären Polizeivollzugsbeamten weisungsbefugt und kann nur durch den höchstrangigen Polizisten auf dem Server außer Kraft gesetzt werden, dieses muss aber begründet sein! Anweisungen der Leitstelle ist Folge zu leisten.
2.17 Die Leitstelle hat das Recht jemanden für die aktuelle Matrix zu suspendieren, bei gravierendem Fehlverhalten. Dieses muss nach der Matrix beim Personalrat sofort berichtet und begründet werden!
2.18 Die ersten sechs Wochen innerhalb der Polizei sind einer Probezeit gleichgesetzt. Dies bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis jederzeit von beiden Seiten und ohne die Angabe von Gründen beendet werden kann. Urlaub in der angegebenen Zeit wird nicht angerechnet. Diese Regelung gilt für jegliches neu angestelltes Personal, sowie für reaktivierte Beamte.

§3 Anwärter Regeln

3.1 Anwärter dürfen niemals ohne Vorgesetzten (ab Polizeimeister) auf den Server oder auf Streife gehen, wenn möglich mit einem Ausbilder.
3.2 Anwärter dürfen bei Sondereinsätzen bessere Waffen/Ausrüstung bekommen. Diese müssen Sie nach Einsatzende wieder abgeben.

§4 Waffen und deren Gebrauch

4.1 Jeder Polizist muss eine Schusswaffe, sowie einen Tazer bei sich führen. Jegliche Sekundär- und Primär Bewaffnung ist jedem Polizisten selbst überlassen.
4.2 Alle Polizeibeamten sind dazu angehalten, als erstes Mittel der Gewalt den Tazer anzuwenden.
4.3 Der Gebrauch des Tasers muss angekündigt werden.
4.4 Scharfe Waffen sind im Rucksack zu führen, für Sicherungsmaßnahmen bei einer VK oder PK ist der Tazer ausreichend. In Gefahrensituationen wo mit Waffengewalt zu rechnen ist, darf diese aus dem Rucksack entnommen werden.

Ausnahmen sind:
  • Die Polizei wird angegriffen. Hierbei gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
  • Ein anderer Paragraph dieses Regelwerks schreibt ein anderes Vorgehen vor.
  • Wenn das Leben von anderen Personen akut gefährdet ist.

§5 Streifen

5.1 Geeignete Mittel zur Durchführung einer Streife sind: Helikopter, PKWs, Motorräder.
5.2 Eine Streife sollte aus zwei Polizisten bestehen, auch hier gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
5.3 Es ist allgemein auf die Rangverteilung zwischen den Streifen zu achten.
5.4 Fahrzeuge und Bürger dürfen jederzeit und ohne Grund kontrolliert werden. Jedoch dürfen Rucksäcke und Kofferräume | Inventare nur bei einem konkreten Verdacht durchsucht werden. (Ausnahme Zoll)

Zivilstreife/Kriminalpolizei

  1. Die “Zivilstreife” darf nur noch von der Kriminalpolizei besetzt werden.
  2. Neben einer bestehenden Kripo müssen mindestens zehn Beamte im normalen Streifendienst anwesend sein.
  3. Es dürfen max. 5 Kriminalbeamte pro Server im Dienst sein.
  4. Weitere interne Regeln sind bei der KriPo zu erfragen.

SEK (Spezialeinsatzkommando)

  1. Das SEK kommt nur bei einer Geiselnahme zum Einsatz. (Automatisch EL)
  2. Neben einem bestehenden SEK müssen mindestens 6 Beamte im normalen Streifendienst anwesend sein.
  3. Das SEK-Team besteht max. aus 6 Personen pro Server.
  4. Weitere interne Regeln sind bei der SEK-Leitung zu erfragen.

Autobahn Polizei

  1. Die Autobahn Polizei ist meistens auf der Autobahn unterwegs um nach Rasern ausschau zu halten.
  2. Ab dem Rang Polizeihauptmeister kann man sich der Autobahn Polizei Streife anschließen.
  3. Der Renault R.S.01 Interceptor kann erst bei einer längeren Verfolgungsjagd angefordert werden. Dieser wird von der Abteilungsleitung(Autobahnpolizei) ausgehändigt.

ZOLL/BAG

  1. Neben einem bestehenden Zoll/BAG müssen mindestens 10 Beamte im normalen Streifendienst anwesend sein.
  2. Zoll/BAG Streifen haben sich nicht in den Einsatz Alltag der Polizei einzumischen.
  3. Es dürfen max. 4 Zoll/BAG Beamte pro Server im Dienst sein.
  4. Weiter Regelungen sind bei der Zoll/BAG Leitung zu erfragen

§6 Konfiszieren von Fahrzeugen

6.1 Fahrzeuge, welche in Zusammenhang mit einem Banküberfall stehen, müssen ebenfalls konfisziert werden.
6.2 Es gelten außerdem die Regularien des Bußgeldkataloges.

§7 Fahrzeuge und Beschlagnahmung

7.1 Es dürfen nur als Polizist erwerbliche, dem Rang entsprechende Fahrzeuge gefahren werden.
7.2 Modul Fahrzeuge dürfen nur verwendet werden, wenn man die dafür vorgesehene Ausbildung erworben hat
7.3 Der Beschuss von Fahrzeugen ist nur auf Anordnung der Zentrale gestattet.
7.4 Fahrzeuge dürfen während eines laufenden Events/RP´s nicht beschlagnahmt werden, ausgenommen es besteht die technische Notwendigkeit. Es muss zuvor Rücksprache mit dem RAC gehalten werden.
7.5 Fahrzeuge dürfen mit Autos während einer Verfolgungsjagd nur durch "vor das Fahrzeug setzen" angehalten werden. Es ist stets die Verhältnismäßigkeit zu wahren, es ist immer das mildeste Mittel zu wählen.
7.6 Nagelbänder dürfen nicht aus dem Streifenwagen geworfen werden
7.7 Der UKW ((Unfall-Kraft-Wagen // Fahrzeug mit der Tafel)) dürfen max. nur 2 Fahrzeuge im Dienst sein, diese Fahrzeuge sind initial auch nur für Verkehrsunfallaufnahme,Absicherung und oder Absperrungen zuständig, können in Ausnahmefälle allerdings zu primär Einsätze hinzugerufen werden, da diese Fahrzeuge dem regulären Streifendienst angehörigen.
7.8 Es dürfen keine Dienstwaffen oder sonstiges Polizei Eigentum im Dienstfahrzeug gelagert werden.

§8 Blitzer

8.1 Radarfallen sind auf der Karte zu kennzeichnen.
8.2 Radarfallen dürfen nicht innerhalb eines Geländes anderer Fraktionen platziert werden, ohne zuvor mit diesen Rücksprache gehalten zu haben.
8.3 Radarfallen müssen möglichst verkehrssicher platziert werden.

§9 Observation

9.1 Observationen dürfen nicht an folgenden Orten durchgeführt werden: Drogenfelder/Verarbeiter, Bank, Schwarzmärkte.
9.2 Es wird nicht länger als 15 Minuten observiert. Danach ist das betreffende Gebiet für mindestens 30 Minuten nicht weiter zu observieren.

Es gelten die folgenden Ausnahmeregelungen:
  • Es dient dem RP. Dies ist vom höchstrangigen, spielenden Polizisten zu bestimmen.

Definition Observation

  • Es ist zwischen Observation und Aufklärung zu unterscheiden.
  • Im Bereich der Polizei ist Aufklärung ein vorbereitender Schritt für einen Zugriff oder zur Informationsgewinnung im aktiven Einsatz.
  • Unter Observation versteht man das Beschaffen von Beweisen und Ermittlung Hinweisen durch Beobachten. Observieren ist somit das systematische Beobachten von Personen und Sachen.

§10.1 Festnahmen und Bußgelder

10.1.1 Verdächtige dürfen zur Eigensicherung, im Rahmen des RP, festgenommen werden.
10.1.2 Bei jeder Festnahme ist stets ein realistisches Vorgehen zu wahren.
10.1.3 Jeder Festgenommene hat das Recht zu erfahren warum er festgenommen wurde.
10.1.4 Haftstrafen und Bußgelder sind dem Bußgeldkatalog zu entnehmen. Das genaue Strafmaß legt jedoch der Beamte selbst fest. Es ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu wahren.
10.1.5 Dem Täter muss mindestens zwei mal die Möglichkeit gegeben werden sein Ticket zu bezahlen.
10.1.6 Inhaftierungen müssen am Staatsgefängnis durchgeführt werden, es sei denn, es liegt eine Ausnahmesituation vor.(Wenn Justiz nicht vorhanden ist)
10.1.7 Bei einer Verfolgungsjagd, darf erst nach 10 Minuten Aggressiv geahndet werden, Ausnahme dabei sind massive Gefährdung anderer
10.1.7.1 Festgenommene müssen auf einen Rechtsbeistand belehrt werden. Dies hat auf der Fahrt zur Polizeiwache oder spätestens bei Ankunft auf der Polizeiwache zu erfolgen.
Sie haben das Recht zu schweigen, alles was sie sagen kann und wird vor Gericht gegen sie verwendet werden. Sie haben das recht auf einen Rechtsbeistand, falls sie sich keinen Rechtsbeistand leisten können wird ihnen einer vom Staate zur Verfügung gestellt. Ist keine Person der Judikative des Staats zu erreichen, darf die Polizei als Judikative agieren. Haben Sie das verstanden?

§10.2 Haftzeiten

10.2.1 Bei der Verweigerung der Zahlung eines Bußgeldbescheids so darf diese in Haftzeit umgewandelt werden.
10.2.2 Die Ersatz-haft beträgt pro 2000$ eine Minute. Ob diese im Gefängnis oder in der U-Haft durchgeführt wird, liegt bei Abwesenheit der Justiz im Ermessen des Beamten.
10.2.3 Die Beträge werden grundsätzlich immer auf das nächst höhere Strafmaß aufgerundet.
10.2.4 U- Haft darf maximal 10 Minuten betragen
10.2.5 Die reguläre Haft führt die Justiz durch, befindet sich niemand im Dienst der Justiz, wird dies von der Polizei übernommen, max. Haftstrafen sind dabei max. 20 Minuten

§11 Razzien

11.1 Um eine Razzia durchzuführen, müssen mindestens sechs Polizisten an derselben beteiligt sein.
11.2 Es ist stets eine gewaltfreie Konfliktlösung zu suchen.

§12 Überfall der Bank/Plutonium Endlager

12.1 Die Bank/Plutonium Endlager hat höchste Priorität. Jedes RP ist zügig zu beenden.
12.2 Die Zentrale bestimmt für den jeweiligen Einsatz einen Einsatzleiter. Dieser kann die Zentrale selbst sein, muss aber nicht.
12.3 Es ist stets eine gewaltfreie Lösung zu suchen.
12.4 Der Überfall auf die Bank/Plutonium Endlager ist mit allen Mitteln zu verhindern, es gilt jedoch der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.

§13 Gangs und Bandenkriege

13.1 In Bandenkriegen ist die Polizei eine neutrale Partei. Sie greift nur ein, wenn das Leben Unschuldiger Zivilisten in Gefahr ist. Hier liegt die Priorität jedoch auf der Rettung dieser.
13.2 Gefasste Bandenmitglieder sind nicht vor strafrechtlichen Konsequenzen geschützt.

§14 Geiselnahmen

14.1 Das Leben der Geisel hat oberste Priorität.
14.2 Auf unrealistische oder regelwidrige Forderungen darf nicht eingegangen werden. Es gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
14.3 Überweisungen sind untersagt.
14.4 Das SEK darf nur hinzugezogen werden, wenn eine nicht gewaltfreie Lösung im Auge des Einsatzleiters hervorgeht.

§15 EMP

15.1 Der Gebrauch vom EMP von Fahrzeugen/Helikoptern ist gestattet insofern, sich das Fahrzeug auf der Flucht befindet, heißt es entzieht sich einer Kontrolle oder flüchtet vom Tatort. Das Fahrzeug muss mind. 10 minuten verfolgt werden, bevor der EMP eingesetzt werden darf. Der EMP darf nur dann abgegeben werden, wenn das Fahrzeug vorher mind. einmal gewarnt worden ist.

§16 Andere Fraktionen

16.1 Müssen im Rahmen ihrer jeweiligen Rechte und Befugnisse, sowie dem allgemein gültigen, logischen Verständnis behandelt werden.
16.2 Auch Fraktionen dürfen abgestraft werden.

§17 Verträge mit Zivilisten

17.1 Ab dem Rang Polizeidirektor oder höher dürfen Verträge mit den Zivilisten eingegangen und ausgehandelt werden.

Zusatz Regelungen/Sonstiges:

§1 Ausnahmesituationen

  • In Ausnahmesituationen ist jedes Mittel recht, um diese zu lösen. Es gilt der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.
Ausnahmesituationen sind:
  • Ein Polizist wurde gelootet (siehe Zusatz - § II.)
  • Überfall der Bank/Plutonium Endlager
  • Geiselnahmen
  • Massenschießerein
  • Großschadensereignisse (z.B. Bombendrohungen…)
  • Polizeipräsidenten und Direktoren können jede Situation als Ausnahmesituation deklarieren.

§2 Polizisten wurden gelootet

2.1 Der/Die entsprechenden Verdächtigen sind mit allen Mitteln zu stoppen.
2.2 Die gestohlene Ausrüstung muss zurückgebracht oder vernichtet werden.
2.3 Ab dem Eintreten dieses Ereignisses ist keine gewaltfreie Lösung mehr von Nöten.

§3 Zuständigkeiten

Die Polizeiführung

3.1 Die Polizeiführung setzt sich zusammen aus: Polizeipräsidenten, Polizeidirektoren, sowie dem Personalrat.
3.2 Die Polizeiführung ist das höchste Organ der Polizeiverwaltung.
3.3 Regeländerungen/Dienstvorschriften werden von der Polizeiführung entschieden.

Der Polizeioberrat / Polizeirat

3.4 Diese beiden Organe bilden die Abteilungsleitung.
3.5 Ihre Aufgabe ist es, ihre zugewiesene Abteilung zu leiten und Ihr Team zusammen zu stellen.
3.6 Diese beiden Organe werden von den Polizeipräsidenten bestimmt.

Der Personalrat

3.7 Der Personalrat ist das höchste Organ der Personalverwaltung.
3.8 Der Personalrat besteht aus fünf ständigen Mitgliedern.
3.9 Jeder Polizist kann vom bestehenden Personalrat zum Mitglied ernannt/berufen werden dieser den Rang Polizeiobermeister besitzt.
3.10 Jedes Mitglied des Personalrates hat bei jeder Personalentscheidung ein uneingeschränktes, bis zu vier Wochen rückwirkendes Vetorecht.
3.11 Der Personalrat kann jeden Polizeibeamten auf unbestimmte Zeit vom Dienst suspendieren, dieses muss jedoch begründet werden.
3.12 Beförderungen/Degradierungen/Entlassungen/Verwarnungen werden vom beschlussfähigen Personalrat beschlossen.
3.13 Eine Personalratssitzung ist ab drei anwesenden Mitgliedern beschlussfähig. Mitglieder können dabei nicht von anderen Mitgliedern vertreten werden.
3.14 Beim erreichen des Rangs “Polizeirat” oder höher, muss die jeweilige Person das Amt des Personalrates niederlegen.
3.15 Die Präsidenten haben ein Vetorecht für jegliche Personalrat Entscheidungen, das Veto muss ausreichend begründet sein, im Zweifel entscheidet ein Admin.


Die Rekrutierungsabteilung

3.16 Die Rekrutierungsabteilung, bestehend aus den Rekrutierern, ist für die Ernennung neuer Polizeimeisteranwärter zuständig.
3.17 Die Rekrutierungsabteilung kann jederzeit, jeden Polizisten bevollmächtigen, ihr zu assistieren.

§4 Beschwerden, Kritik und Belobigungen

4.1 Die in der Überschrift genannten Thematiken sind ausschließlich dem Personalrat vorzutragen.
4.2 Dies kann schriftlich (Bewertung) oder mündlich geschehen.

§5 Kameradschaftlichkeit und Miteinander

5.1 Innerhalb der Truppe herrscht Kameradschaftlichkeit.
5.2 Wiederholte falsche Anschuldigungen führen zu Disziplinarmaßnahmen.
5.3 Unkameradschaftliches Verhalten führt ebenfalls zu Disziplinarmaßnahmen.


§6 Disziplinarmaßnahmen

Folgende Maßnahmen wurden in der Reihenfolge ihres Inkrafttretens notiert. Der Personalrat ist befugt diese Reihenfolge jederzeit zu missachten. Jeglicher Verstoß gegen dieses Regelwerk führt zu solchen. Jeder Maßnahme geht eine Anhörung bei einer Personalratssitzung / einem einzelnen Personalratsmitglied voraus.

  • Akteneintrag über Fehlverhalten
  • I. Verwarnung
  • Beförderungssperre auf bestimmte Zeit
  • II. Verwarnung
  • Degradierung
  • Suspendierung auf bestimmte Zeit
  • Suspendierung auf unbestimmte Zeit
  • Ausschluss aus dem Polizeidienst
  • Beim erreichen von 3 Verwarnungen erfolgt der Ausschluss aus der Polizei.


§7 Entlassungen

Es gibt zwei Arten der Entlassung:

Ehrenhafte Entlassung:

  • Wird bei Entlassungsantrag vorgenommen
  • Wird bei langjährigen Beamten vorgenommen
  • Wird einzelfallabhängig entschieden

Unehrenhafte Entlassung

  • Wird bei Fehlverhalten vorgenommen
  • Wird einzelfallabhängig entschieden

Entlassungen wegen Inaktivität:

Entlassungen wegen Inaktivität werden vorgenommen wenn, folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

die Person ist innerhalb von 2 Wochen weniger als 5 Stunden auf dem Server aktiv

und

es wird dem Personalrat kein Urlaubsantrag vorgelegt
oder
es wird ihm auf eine andere Art und Weise (WhatsApp oder Forum) keine Benachrichtigung für den Grund der Abwesenheit genannt.

§8 Rechte der Beamten

8.1 Jeder Beamte hat das Recht beim Personalrat Auskunft zu erhalten. Diese beinhaltet:

  • Die Anzahl und Art seiner Bewertungen (ohne Wortlaut).
  • Auskunft über laufende Disziplinarmaßnahmen gegen ihn selbst.
  • Regeländerungen
  • bevorstehende Events
  • Besprechungen und deren Inhalt (auch rückwirkend)
  • bevorstehende Trainings

8.2 Jeder Beamte hat das Recht auf Anhörung:

  • Bei einzelnen Mitgliedern des Personalrats
  • Bei oder im Anschluss an eine Polizei Besprechung

8.3 Zuwiderhandlung der jeweiligen Dienstanweisungen bzgl. der Zusatzmodule, wird mit sofortiger Entlassung und einer Fraktionssperre von 3 Monaten bestraft.