Verhalten im Dienst (Medics)

Aus ReallifeRPG

Diese Seite gibt dem Rettungsdienst-Personal einen Verhaltens-Kodex vor und bietet hilfreiche Tipps. Der Inhalt ist verpflichtend.

Allgemeines zum Dienstablauf

Ausweispflicht

Alle Angestellten im öffentlichen Dienst sind dazu verpflichtet sich nach Aufforderung auszuweisen.

Praktikum

Jeder Zivilist kann beim Rettungsdienst um ein Praktikum bitten. Ab dem Rang Rettungssanitäter dürfen Praktikanten mitgenommen werden, ausgenommen hiervon sind Zweitfraktionisten. Zu beachten ist folgender Praktikantenleitfaden.

Sperrzonen

Einsätze in Sperrzonen dürfen nur nach Absprache mit der Polizei angefahren werden. Es ist besonders auf die Eigensicherung zu achten.

Bereitstellungen

Eine Bereitstellung ist grundsätzlich möglich. Bei Großereignissen o.ä. sollte, wenn möglich, ein Führungsdienst hinzugezogen/bestimmt werden (EL, LNA, etc.). Bei kleineren Ereignissen reicht auch ein Rettungstransportmittel.
Sollte es die Einsatzlage ermöglichen, können auch bei Schussgefechten Bereitstellungen eingerichtet werden. Hier ist vor allem der Eigenschutz zu beachten. Somit ist es nicht erlaubt, den Bereitstellungsplatz innerhalb oder unmittelbar angrenzend an die Sperrzone zu errichten. Andere Einsätze sind trotzdem zu bearbeiten und haben Priorität!

Streaming

Das Live-Streamen oder Aufnehmen für Video-Plattformen wie YouTube ist grundsätzlich gestattet. Ausgenommen hiervon sind Prüfungen aller Art.
Während des Streamen ist eine Markierung auf der Karte vorzunehmen.

Away from Keyboard

Beim Entfernen vom Computer (AFK gehen), ist Status 6 zu melden. Will man länger als 10 Minuten AFK gehen, so sollte man sich bei der Leitstelle vom Dienst abmelden und den Server verlassen.

Farmen im Dienst

Jedwedes Farmen oder Erledigen von DP Missionen im Dienst ist verboten!

Rauchen im Dienst

Das Rauchen im Dienst ist grundsätzlich erlaubt. Das Rauchen ist unter folgenden Umständen / an folgenden Orten verboten:

  • im Innenbereich des Krankenhauses
  • in sämtlichen Fahrzeugen des Rettungsdienstes
  • bei jedwedem Patientenkontakt

Funkdisziplin

Die Funkdisziplin besagt:

  • Keine Privatgespräche
  • Funksprüche nicht unterbrechen
  • Funksprüche kurz fassen
  • Nur mit Genehmigung der Leitstelle untereinander funken
  • Langsam und deutlich sprechen
  • Wenn möglich, Statusmeldungen nutzen
  • Die Signalwörter “Kommen”, “Ende”, “x für y” oder “x von y” verwenden
  • Keine Höflichkeitsfloskeln

Absperren von Einsatzstellen

Beim Absperren von Einsatzstellen ist sich an die Lehrinhalte von Modul 2 und den fraktionsübergreifenden Leitfaden für Absperrungen zu halten.


Allgemeines zu Behandlungen

Behandlungs-/Transportverweigerung

Die Behandlung oder der Transport in das Krankenhaus kann von dem Patienten verweigert werden. Dieser muss dann über die Risiken seiner Verletzung oder Krankheit aufgeklärt werden, und im Roleplay einen Haftungsausschluss (Dokument) unterschreiben. Dabei ist der Name mit grobem Verletzungs-/Krankheitsbild auf der Karte zu notieren, um bei weiteren Einsätzen mit dem gleichen Patienten auf die vorherigen Verletzungen oder Krankheiten eingehen zu können.
Nur mit einem schriftlichen Beschluss der Justiz, sollte diese nicht im Dienst sein der Polizei, und der Zustimmung des behandelnden Rettungsdienst-Mitarbeiters kann eine Behandlung oder ein Transport verpflichtend sein. Bei dem Transport von Straftätern oder Verdächtigen sollte eine Begleitung durch Polizei- oder Justizbeamte angestrebt werden.

Suizidgefährdung

Droht eine Person damit, sich das eigene Leben zu nehmen, redet man von einer Suizidabsicht. Der Suizident ist akut suizidgefährdet.
Es ist umgehend über die Leitstelle ein Notfallseelsorger sowie die Polizei, falls verfügbar, zu alarmieren. Bis zu deren Eintreffen ist dem Suizidenten beruhigend zuzureden. Befindet sich die Person in einem gefährlichen Bereich, wie z.B. auf Gleisen oder ungesichert in Höhe, so ist besonders auf die Eigensicherung zu achten.

Komapatienten

Sollte ein Patient eine oder mehrere Koma-Kriterien aufweisen, so ist ein Notarzt oder der sich im Dienst befindliche Ranghöchste zu informieren. Während dessen Anfahrt ist die Behandlung eingeschränkt fortzusetzen. Das bedeutet, dass Wunden verbunden, aber nicht abschließend behandeln werden sollen, sowie keine Medikamente oder Kochsalzlösung zu geben sind. Die Herz-Lungen-Wiederbelegung soll durchgehend durchgeführt werden.

Narkose

Das Durchführen von Narkosen ist präklinisch Notärzten vorbehalten. Lediglich diese sind befugt die dafür empfohlenen 50mg Ketanest S Ampullen außerhalb der Klinik mitzuführen. Innerhalb des Krankenhauses ist es auch Notfallsanitätern gestattet Narkosen durchzuführen und die dafür empfohlenen 50mg Ketanest S Ampullen mitzuführen.

Herausgeben von Lollipops

Lollipops sollen nur in geringer Menge (1 bis 2) herausgegeben werden. Sie sind als kleines Geschenk für gutes Roleplay gedacht. Das Herausgeben von großen Mengen findet nur mit Zustimmung der Leitung statt. Da der Rettungsdienst der Neutralität unterliegt, gilt dies für die Polizei, Justiz, den RAC und alle Zivilisten.


Umgang mit anderen Fraktionen

Kooperationen

Polizei und Justiz sollen grundsätzlich nicht als First Responder eingesetzt werden, da es hierbei zu einem Konflikt mit der Neutralität kommt. Dies gilt nicht, wenn dies mit dem Urheber des Notrufs abgesprochen ist, oder es sich gesichert um einen Einsatz handelt, bei dem die Polizei von Nöten ist, sprich von uns sowieso angefordert werden würde (z.B. VU).
Der RAC darf grundsätzlich als First Responder eingesetzt werden, sofern er sich dazu bereit erklärt. Es gelten dieselben Regelungen, wie auch für zivile Kooperationspartner. Dies ist jedoch nur als "letzter Ausweg" bei massiver Überlastung gedacht oder falls der RAC von sich aus, aufgrund von überschüssigen Kapazitäten, seine Hilfe anbietet.

Auskunft

Sollte eine andere Fraktion am Einsatzort benötigt werden, so wird diese über die Leitstelle angefordert und in diesem Rahmen mit für ihre Tätigkeit relevanten Informationen versorgt werden. Wird ein Mitarbeiter einer Fraktion bewusstlos, so darf die entsprechende Leitstelle darüber informiert werden. Hierbei wird jedoch nicht der Standort des entsprechenden Mitarbeiters kommuniziert! Auf Nachfrage, ob ein Notruf von xyz (bereits) vorliegt, darf dies bejaht oder verneint werden. Es wird keine Auskunft über Zeitpunkt, Ort und Inhalt des Notrufes erteilt.

Freiwillige Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr kann im Bedarfsfall über den Leitstellenfunk oder das Alarmierungsmenü alarmiert werden. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützt die hauptamtlichen Kräfte des Rettungsdienstes. Vor Alarmierung sollte die Indikation geprüft werden, mit längeren Ausrückezeiten muss gerechnet werden.

Dokumente

Im Rettungsdienst können verschiedene Arten von Dokumenten ausgestellt werden. Diese sind zur Unterstützung des Roleplay gedacht und werden unter anderem von der Justiz für ihre Arbeit benutzt.

Psychologisches Gutachten

Psychologisches Gutachten dürfen von jedem Rettungsdienst-Mitarbeiter ausgestellt werden. Es sollte jedoch geschulten Notfallseelsorgern Vortritt gelassen werden. Ein Psychologisches Gutachten ist aber nur rechtlich gültig, wenn die Unterschrift eines Arztes (oder Lehrbeauftragte für Notfallseelsorge) den Inhalt des Dokuments bestätigt. Dieser kann auch im TeamSpeak³ angeschrieben werden.
Die Regelungen zu Zwangseinweisungen sind zu beachten!

Attest

Atteste oder sonstige Gutachten dürfen von jedem Rettungsdienst-Mitarbeiter ausgestellt werden. Es ist aber nur rechtlich gültig, wenn die Unterschrift eines Arztes den Inhalt des Dokuments bestätigt. Dieser kann auch im TeamSpeak³ angeschrieben werden.

Erste-Hilfe-Schein

Erste-Hilfe-Scheine darf jeder Rettungsdienst-Mitarbeiter ausstellen. Die Person hat keine medizinischen Kenntnisse vorzuweisen, benötigt aber 7.500$ bar, welche automatisch nach Ausstellung des EH-Scheins abgebucht werden. Der Geldbetrag ist nicht dem Rettungsdienst-Mitarbeiter zu übergeben.

Einrichtungen am Klinikum

Röntgen, MRT und Ultraschall

Im Schockraum und OP-Saal befinden sich mehre Monitore mit ACE-Interaktionspunkt. Mit diesen können manuell entsprechende Bilder der Verfahren angezeigt werden. Bei den beiden Röntgen-Monitoren kann sogar nach realen ACE3-Frakturen überprüft werden.

Geigerzähler-Anlage

In der Katastrophenschutz-Halle des Klinikum Nordholm befindet sich eine Anlage, um Patienten auf radioaktive Strahlung zu überprüfen. Dafür muss der Patient sich auf die dafür vorgesehene schwarze Platte stellen während ein Rettungsdienst-Mitarbeiter am daneben befindlichen Computer die Messung startet. Nach ca. 15 Sekunden erhält der messende Mitarbeiter einen Hinweis, ob einer erhöhte Strahlung vorliegt, außerdem färbt sich der Monitor dementsprechend in grün (keine Strahlung) oder gelb (erhöhte Strahlung).
Die radioaktive Strahlung ist nicht auf andere Personen übertragbar und es reicht zur persönlichen Schutzausrüstung lediglich ein Mundschutz um im RP keine radioaktiven Partikel einzuatmen. Die Strahlenkrankheit kann mit Jodtabletten behandelt werden.


Menüs und Sonstiges

Rettungsdienst-Menü

Rettungsdienst-Menü Interaktionspunkt

Das Medic Menü ist über den ACE Fremdinteraktionspunkt "Interaktion" am Kopf des Patienten zu finden.

EH-Schein

Der ausgewählten Person wird, sollte sie 7.500$ bar besitzen, ein Erste-Hilfe-Schein ausgestellt.
Eine Sicherheitsabfrage erfolgt, welche mit Ja bestätigt werden muss.

Ins Koma legen

Der Patient wird in ein künstliches Koma gelegt. Diese Funktion darf nur ein Notarzt oder der sich im Dienst befindliche Ranghöchste nutzen.
Eine Sicherheitsabfrage erfolgt, welche mit Ja bestätigt werden muss.

Bein schienen

Diese Funktion soll nur bei einem Spielfehler (Bug / "Käfer") genutzt werden.
Das Bein wird geschient und der Patient humpelt nicht mehr.
Diese Option ist nur verfügbar, wenn der Patient humpelt.

Fraktionsverwaltung Eigeninteraktionsmenü

Leitstelle

Über die Fraktionsverwaltung im Eigeninteraktionsmenü kann sich als Leitstelle bzw. Ersatzleitstelle eingetragen werden. Dadurch erhält man Zugriff auf das Einteilungsmenü (Auftragsmenü unten rechts) und das Wechselverkehrszeichenmenü.

Telefonleitstelle

Über die Fraktionsverwaltung im Eigeninteraktionsmenü kann sich als Telefonleitstelle eingetragen werden. Der Rettungsdienst-Mitarbeiter, welche diese Option auswählt, erhält nun alle Anrufe, welche an den Empfänger "Medic" gehen.
Es kann pro Fraktion nur eine Telefonleitstelle geben. Um die Telefonleitstelle zu besetzen ist mindestens der Rang Sanitäter erforderlich.

Freiwillige Feuerwehr

Über die Fraktionsverwaltung im Eigeninteraktionsmenü kann sich als aktive Einsatzkraft der Feuerwehr eingetragen werden. Dies ermöglicht es das GPS Signal der anderen Feuerwehrkräfte zu empfangen und Markierungen in einem zusätzlichen Kanal zu setzen.

Umgebung reparieren

Diese Funktion im Eigeninteraktionsmenü darf nur genutzt werden, wenn man auf einem HLF oder GW-KatS eingeteilt ist, und/oder das Fahrzeug in unmittelbarer Nähe steht!
Nach Ausführen dieser Funktion werden alle umliegenden Terrain-Objekte (Bäume, Pflanzen, ggf. Zäune) wieder aufgestellt. Dies soll nur genutzt werden, um Gefahrenquellen auf Straßen und Wegen zu beseitigen.

Umlagern von Patienten

Umlagerungsmenüpunkt

Über das ACE-Fremdinteraktionsmenü haben wir die Möglichkeit Patienten umzulagern. Bei Auswahl des enstprechenden Interaktionspunktes wird der Patient auf die nächstgelegene Trage / Liege befördert. Sollte keine freie Trage / Liege innerhalb von 3 Metern sein, so wird der Patient auf den Boden gelegt. Das Umlagern funktioniert bei Tragen, Liegen, als auch CT und Röntgen.

Auftragsmenü & FMS/DME

Auftragsmenü mit Test-Auftrag

Das Auftragsmenü ist über die Hotkey-Taste "7" oder über das Z-Menü zu erreichen.

Auftragsliste

In der oberen linken Hälfte befindet sich eine Auflistung aller Aufträge mit den Angaben Entfernung, Grund und Absender. Ein farbiger Kreis vor jedem Auftrag gibt den Status dessen an.

Ο Weißer Kreis Der Auftrag wurde von niemandem übernommen
Ο Blauer Kreis Der Auftrag wurde von einem anderen Mitarbeiter übernommen
Ο Grüner Kreis Der Auftrag wurde von dir übernommen

Im unteren linken Bereich befindet sich eine genauere Beschreibung des Auftrags und welches Personal diesen übernommen hat.
Auf der rechten Seite befinden sich unter einer Mini-Karte die Knöpfe "Übernehmen" und "Löschen". Unterhalb dieser kann ein eigener Auftrag mit Grund, Text und Koordinaten erstellt werden.

Auto-Antworten

Um einem Absender vorgefertigte Nachrichten zukommen zu lassen, muss der Auftrag in der Liste ausgewählt werden, sowie die passende Auto-Antwort in der Liste am rechten Rand. Nach dem Drücken des Knopfes "Auto-Antworten" wird diese an den Absender verschickt.

Funkmeldesystem

Funkmeldestatus (FMS) Bedeutung Erklärung
Status 0 Notruf wird nicht genutzt
Status 1 einsatzbereit über Funk Das Rettungsmittel kann Einsätze übernehmen, befindet sich aber nicht am Krankenhaus
Status 2 einsatzbereit auf Wache Das Rettungsmittel kann Einsätze übernehmen und befindet sich am Krankenhaus
Status 3 Einsatz übernommen Der von der Leitstelle zugeteilte Einsatz wird angefahren
Status 4 Ankunft am Einsatzort Die Rettungsdienst-Mitarbeiter beginnen mit der Behandlung
Status 5 Sprechwunsch Die Einheit gibt der Leitstelle die Aufforderung mit ihnen in Funkkontakt zu treten
Status 6 nicht einsatzbereit Das Rettungsmittel ist defekt oder die Besatzung AFK
Status 7 Patient aufgenommen Der Patient wurde in den RTW/NAW verladen und Richtung Krankenhaus transportiert
Status 8 am Transportziel Der RTW/NAW ist mit Patient am Krankenhaus angekommen
Status 9 dringender Sprechwunsch Ähnlich dem Status 5, wir jedoch von der Leitstelle bevorzugt/priorisiert bearbeitet
Menü zur Erstellung einer Rundnachricht

Rundnachrichten Menü

Ab dem Rang Rettungshelfer können Rundnachrichten (globale Nachrichten, welche jeder Spieler sieht) geschrieben werden. Dies geht über normale Nachrichten oder über ein eigenes Menü (Hotkey-Taste "6"). Dabei soll beim Absender "Rettungsdienst (112)" ausgewählt werden.
Vorlagen sind unter folgendem Link zu finden: Rundnachrichten

Menü zur Verwaltung der Wechselverkehrszeichen

Wechselverkehrszeichenanlagen Menü

Auf der "Autobahn 1" gibt es mehrere Verkehrsschilder, welche sich über ein Menü anpassen lassen (Hotkey-Taste "5"). Das Menü kann nur geöffnet werden, wenn man als (Ersatz-)Leitstelle eingetragen ist, oder weniger als vier Rettungsdienst-Mitarbeiter im Dienst sind. Das Verändern der Wechselverkehrszeichen ist nur nach Rücksprache mit der Polizei gestattet. Sollte diese nicht im Dienst sein, kann das Menü auch selbstständig bedient werden, eine Information an den womöglich im Dienst befindlichen RAC wird dringlichst empfohlen. Die Gefahrenzeichen "Unfall" und "Baustelle" dürfen auch unabhängig von der Polizei und dem RAC, auch ohne Rücksprache / Benachrichtigung geschalten werden.

In dem Menü können einzelne oder mehrere Schilder ausgewählt, und für die jeweiligen Spuren verschiedene Hinweis-Schilder eingestellt werden. Die Polizei kann zusätzlich Spuren sperren oder die maximale Geschwindigkeit regulieren. Diese Funktionen stehen dem Rettungsdienst erst bereit, wenn weniger als vier Polizisten im Dienst sind.

Es ist darauf zu achten, alle selbst geschalteten Zeichen auch, sobald nicht mehr benötigt, wieder auszuschalten. Durch andere Fraktionen geschaltete Zeichen dürfen nur nach Absprache bzw. auf Anweisung dieser Fraktion entfernt werden!